

Aktuelle Informationen
J U B I L Ä U M: 40 J A H R E FBS N E U W I E D
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Mitmach-Konzert mit Uwe Lal
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"Voll cool" waren drei Mitmach-Konzerte mit dem Liedermacher Uwe Lal überschrieben, zu denen die Kath. Familienbildungsstätte aus Anlass ihres 40jährigen Bestehens Kindergarten- und Grundschulkinder eingeladen hatte. 400 Kinder aus verschiedenen Grundschulen und Kindertagesstätten aus dem ganzen Stadtgebiet folgten dem vielversprechenden Titel und wurden nicht enttäuscht. Von der ersten Minute an lies Uwe Lal wie selbstverständlich den Funken zu seinem jungen Publikum überspringen und animierte es mit einem gewinnenden Lächeln zum eifrigen Mitmachen. Dabei nehmen ihm die Kinder ab, daß er sie ernst nimmt und auf ihre Fähigkeiten baut. Stillsitzen konnte da niemand mehr. Mit vor Eifer und Begeisterung hochroten Wangen sind die Mädchen und Jungs vom Kindergartenalter bis zur dritten Klasse voller Konzentration dabei.
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A K T I O N S T A G
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"Los der Arbeit: arbeitslos?"
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"Die Massenarbeitslosigkeit ist für die Kirche, die sich für das Heil und Wohl der Menschen mitverantwortlich weiß, eine theologische, seelsorglich-karitative und gesellschaftspolitische Herausforderung." Das betont der Trierer Bischof Dr. Reinhard Marx in der Einladung zu einer Veranstaltung unter dem provozierenden Titel: "Los der Arbeit: arbeitslos?" in Neuwied. Dort stellten sich im Friedrich-Spee-Haus kirchliche Arbeitsloseninitiativen und Projekte an Rhein, Wied und Sieg vor. Bei einer Podiumsdiskussion mit Bischof Marx wurden aktuelle Themen und Fragen zum Thema angesprochen.
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A K T I O N E N I N D E N H E R B S T F E R I E N
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Der eigenen Fantasie freien Lauf lassen
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Langeweile kam für 130 Jungen und Mädchen, die an neun verschiedenen Ferienaktionen der katholischen Familienbildungsstätte Neuwied teilnahmen, in den Herbstferien nicht auf. Die Palette der Angebote reichte dabei von der Theaterwerkstatt bis hin zu Naturerfahrungskursen.
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A K T I O N S W O C H E
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"Musica + Vino" - Sinnesreise durch Spanien
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Spezialitäten aus Küche, Weinkeller und Komponierstube wurden den Gästen des Abschlussabends der "Spanischen Wochen" in der Kath. Familienbildungsstätte geboten.Neben Vokal- und Instrumentalmusik aus Europa und speziell aus Spanien konnten die Besucher kulinarische Spezialitäten und Wein genießen. Der musikalische Teil wurde gestaltet vom Kammerchor Neuwied unter der Leitung von Bernd Kämpf und dem Gitarristen Klaus Mäurer. Die klulinarischen Genüsse in Form eines französischen Buffets wurden von Hildegund Schönhals-Harder, Irmtraud Bendlin und den Mitarbeiterinnen des ABM-Projektes der Familienbildungsstätte zubereitet.
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| K I N D E R K U L T U R W O C H E N |

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Kinder, Kunst und Kultur verbinden |
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Zum ersten mal führte die Familienbildungsstätte im Mai und Juni Kinderkulturwochen durch. Die Palette der Angebote reichte von der Lesenacht über eine dreitägige Schreibwerkstatt bis hin zm Workshop Portrait-Fotografie und Portrait-Zeichnen. Eine Tagesfahrt zum Mittel-Rhein-Museum nach Koblenz, eine Erkundung der Neuwieder Stadtbibliothek sowie ein viertägiger Theaterworkshop gehörten ebenfalls zum Angebot. Den Abschluss bildete ein Präsention der Ergebnisse umrahmt von einem Konzert des Mainzer Liedermachers Volkmar Döring.
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| F O R T B I L D U N G |

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Sommerakademie gab neue Impulse |
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"Raus aus dem Alltag - hinein in drei Tage Kreativität" war das Moto der Sommerakademie in der Familienbildungsstätte. 70 pädagogische Fachkräfte aus dem Bistum Trier und darüber hinaus nahmen an der dreitägigen Fachtagung teil. In fünf Arbeitsgruppen wurden mit namhaften Referenten aus dem ganzen Bundesgebiet Themen zum ganzheitlichen Lernen in Theorie und Praxis behandelt .
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| E L T E R N U N D K I N D E R |

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Dem Osterhasen auf der Spur |
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Dem Osterhasen auf der Spur waren rund 60 Kinder mit ihren Eltern bei zwei Erlebnisexkursionen im Oberbieberer Wald. Eingeladen dazu hatten die Kath. Familienbildungsstätte Neuwied in Kooperation mit dem Forstamt Linz. Dabei konnten die Kinder von Förster Gregor Nassen viel über die Abenteuer erfahren, die ein Hasenkind zu überstehen hat bis es ein ausgewachsener Osterhase ist: Futter finden, Gefahren abwehren und sich den rauhen Witterungsextremen anpassen. Nachdem sich die Jungen und Mädchen im Anschluß den Zugang zum "Zauberwald" erobert hatten bildete eine spannende Osterei- und Osterhasensuche im Wald den Abschluß der gelungenen Aktion.
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| A K T I O N E N I N D E N F E R I E N |

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Wer hat das Hackfleisch im Blätterteig versteckt? |
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Tatort Küche bei den Ferienaktionen der Kath. Familienbildungsstätte
Hoch her geht es zur Zeit in der Lehrküche der Familienbildungsstätte Neuwied. Täglich finden während der Oster-ferien Koch- und Backkurse für junge Köche von 6 bis 11 Jahren statt. 80 Kinder sind zu den insgesamt fünf Angeboten angemeldet. Unter Anleitung von Irmtraud Bendlin steht jeden Tag ein anderes Thema im Mittelpunkt. Beim Start dreht sich alles um den "Tatort Küche". Hier müssen von den Kindern die Fragen geklärt werden, wer das Hackfleisch im Blätterteig versteckt hat und wo die Rosinen geblieben sind? Das ist aber nur der Anfang von vielen merkwürdigen Dingen. Für die Kinder gilt es dem Täter auf der Spur zu bleiben.
Die Kochkurse sind Teil des Osterferienprogramms der Kath. Familienbildungsstätte. Neben diesen Angeboten finden noch eine dreitägige Theaterwerkstatt und zwei viertägige Ferienfreizeiten im Neuwieder Zoo unter dem Motto "Tierisch was los" statt. Zwei weitere Ferientage standen unter dem Motto "Als Walddektive unterwegs"mit Naturerfahrungen im Gladbacher Wald.
Insgesamt nehmen 160 Jungen und Mädchen an den Osterferienangeboten der Familienbildungsstätte teil.
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E L T E R N - U N D K I N D E R
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Waldweihnacht
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Wir unternehmen eine kleine Wanderung durch den winterlichen Wald, bei der wir so manchem "Waldbewohner" begegnen. An einer geeigneten Stelle suchen wir uns einen Weihnachtsbaum aus, schmücken diesen feierlich und inszenieren ein Weihnachtsfest für die Tiere. In der Umgebung halten wir Ausschau nach kleineren Geschenken, mit denen wir Hase und Co. eine Freude bereiten können. Dann stimmen wir gemeinsam ein Weihnachtslied an. Bei Kinderglühwein und Lebkuchen kommt an diesem außergewöhnlichen Ort sicherlich eine ganz besondere Vorweihnachtsstimmung auf.
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K I N D E R - U N D J U G E N D W O C H E
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Jubiläum mit Liedermacher Uwe Lal
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Zur Eröffnung der 25. Linzer Kinder- und Jugendwoche stand ein Mitmachkonzert mit Liedermacher Uwe Lal auf dem Programm. Fröhlich, vielfältig, mit Bewegung und Musik begann der Start in die Jubiläumswoche.Gestaltet werden die Angebote von der Kath. Familienbildungsstätte, der Stadt Linz, dem Jugendtreff Wellencitych, der ev. Freikirchlichen Gemeinde und der Ev. Kirchengemeinde.
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A K T I O N S W O C H E
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"Musique + Vin" - Sinnesreise durch Frankreich
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Spezialitäten aus Küche, Weinkeller und Komponierstube wurden den Gästen des Abschlussabends der "Französischen wochen" in der Kath. Familienbildungsstätte geboten.Neben Vokal- und Instrumentalmusik aus Frankreich konnten die Besucher kulinarische Spezialitäten und Wein genießen. Der musikalische Teil wurde gestaltet von Solisten, Instrumentalisten und dem Kammerchor Neuwied unter der Leitung von Bernd Kämpf. Die klulinarischen Genüsse in Form eines französischen Buffets wurden von Hildegund Schönhals-Harder, Irmtraud Bendlin und den Mitarbeiterinnen des ABM-Projektes der Familienbildungsstätte zubereitet.
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P R O J E K T E
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Kinderkleider- und Spielzeugbörse
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Bereits zum 18. Mal führten die Katholische Familienbildungsstätte und das Kinderhaus St. Matthias gemeinsam einen Basar für gebrauchte aber noch gut erhaltenen Kinderkleidung durch. 150 Eltern von Kindern des Kinderhauses und Teilnehmer der Eltern-Kind-Gruppen der Familienbildungsstätte sowie anderen Interessenten nahmen das Angebot an und stellen ihre nicht mehr benötigten Dinge zum Verkauf. Über 2.750 der angebotenen 5.600 Kleidungsstücke und Utensilien, fanden dabei einen neuen Besitzer. Mit ca. 800 Besuchern waren Saal, Foyer und die angrenzenden Räume sehr gut besucht. So waren die Veranstalter mit einem Gesamtumsatz von ca. 8.400 EUR mehr als zufrieden.
Den Erlös verwenden die Kath. Familienbildungsstätte und das Kinderhaus zur Anschaffung von Spielmaterial. Ein weiterer Teil des Erlöses erhält die aus Irlich stammende Schwester Irene für ihre Kinder- und Frauenprojekte in Mosambique. Ihr wurden durch die bisherigen Basare über 4.500 EUR zur Verfügung gestellt. .
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S T U D I E N R E I S E
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Mal - und Studienreise in die Provence
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Zum dritten Mal führte die Familienbildungsstätte eine Mal- und Studieneise durch. Nach der Toscana war in den Sommerferien 2002 zum ersten Mal die Provence Ziel des Aufenthaltes. Dabei lernten die Teilnehmer nicht nur die Sehenswürdigkeiten dieser faszinierenden Städte und Landschaften kennen, sondern hatten auch Gelegenheit, persönliche Eindrücke mit Skizzenblock, Farbe und Pinsel festzuhalten.
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S C H U L P R O J E K T E
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Umwelt-Theaterwochen
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Zum vierten Mal führen in einer gemeinsamen Aktion die Kath. Familienbildungsstätte Neuwied, die Abfallberatung des Kreises Neuwied, Süwag Energie AG - Niederlassung KRW und die Stadtwerke Neuwied Umwelt-Theaterwochen durch. Verpflichtet werden konnte wieder die Bonner Theatergruppe "Unverpackt". Bei insgesamt 9 Vorstellungen in Neuwied, Linz und Raubach nehmen ca. 1500 Schülerinnen und Schüler aus 54 Klassen und 20 Schulen teil.
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A K T I O N S T A G
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Heilig-Rock-Tage
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Erstmals beteiligten sich in diesem Jahr die Kath. Familienbildungsstätte Neuwied an den Heilig-Rock-Tagen, dem großen Fest des Bistums Trier. Am Tag der Familienbildungsstätten nahmen 30 Kinder und Erwachsene aus Neuwied teil. Nach einem musikalischen Einstieg mit dem Liedermacher Arthur Thömmes standen viele kreative Angebote in den verschiedenen Begegnungszelten rund um den Trierer Dom auf dem Programm. Auch war die Möglichkeit an einer für Familien gestalteten Domführung mit der "Trierer Kirchenmaus" teilzunehmen. Den Abschluß und Höhepunkt des Tages bildete ein Pontifikalamt mit dem neuen Trierer Bischof Reinhard Marx und eine anschließende Begegnung mit ihm.
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K U R S E
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Grundschulkochen
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Die 600. Schulklasse beim Grundschulkochen von Kath. Familienbildungsstätte und SÜWAG Energie AG Abteilung Kraftversorgung Rhein-Wied in der Lehrküche der Familienbildungsstätte.
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P R O J E K T E
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Schwester Irene in Mosambik
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Bericht von Helene Schlösser, die im Mai 2001 Schwester Irene in Mosambik besucht hat.
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Einige Daten zu Mosambik:
Das Land ist 801590 qkm groß und hat 2800 km Küste
Ca 20 Millionen Einwohner
Bevölkerungswachstum ca 2,5%
Lebenserwartung ca 47 Jahre
Säuglingssterblichkeit 13%
Ein Arzt pro 10 000 Einwohner
Analphabetenrate ca 50%
Bruttosozialprodukt 140 US Dollar pro Kopf
Arbeitslosenquote 60 - 70 %
Landessprache ist Portugiesisch
Es gibt verschied. Stammessprachen in Iapala wird Makua gesprochen
Mosambik zählt zu den am stärksten von der Entwicklungshilfe abhängigen Ländern der Welt. 70% der Menschen leben unter der Armutsgrenze.
Die in Südostafrika gelegene, selbstständige Republik wird im Norden von Tansania, im Osten vom indischen Ozean begrenzt. Die südwestliche Grenze bilden Südafrika ( Krüger Nationalpark) und Swasiland. Im Westen grenzt Mosambik an Zimbabwe, Sambia und Malawi.
Die Hauptstadt ist Maputo, sie liegt im Süden und ist über eine Nationalstraße gut von Südafrika zu erreichen. Fahrtzeit ab Grenze ca 2 - 3 Stunden. In Maputo befindet sich auch der "internationale" Flughafen. Es gibt tägliche Verbindungen nach Johannesburg und zweimal wöchentlich nach Lissabon. Die staatliche Fluggesellschaft LAM fliegt außerdem täglich nach
Beira und Nampula. Und nach Bedarf auch in die anderen Provinzen. Das Straßennetz ist schlecht und zum Teil noch vermint. Nachts sollte möglichst nicht gefahren werden.
Wir haben Sr. Irene Alber in Iapala in der Provinz Nampula besucht. Sr. Irene
gehört zu den Johannesschwestern von Leutesdorf am Rhein. Allein die Anreise war ein kleines Abenteuer. Wir flogen von Johannesburg nach Maputo. Dort mussten wir eine Nacht bleiben, da der Flug nach Nampula erst am nächsten Morgen sehr früh ging. In der Provinzhauptstadt wurden wir von Sr. Assunsao, auch einer Johannesschwester abgeholt. Wir wurden freundlich empfangen und konnten dort bei den Schwestern im Kloster wohnen. Am nächsten Morgen ging es mit einem Allradfahrzeug (die Ladefläche hoch bepackt) in den
Busch.
170 Km lagen vor uns. Hier in Deutschland nicht der Rede wert, aber in Mosambik. Die ersten 50 Kilometer waren noch Asphaltstraße danach kamen Sandstraßen. Es gibt kein Telefon im Busch, keine Tankstelle keine Straßenschilder, man muß den Weg kennen und sich mittels der gefahrenen Kilometer auf dem Tacho orientieren. Es müssen Bäche oder kleine Flüsse
durchquert werden, riesige Schlaglöcher durchfahren werden Brücken überquert werden die nur notdürftig abgesichert sind. Aus diesen Gründen haben wir die Reise sehr früh angetreten damit man im Falle eines Falles noch am hellen Tag Hilfe holen kann, Straßenbeleuchtung gibt es nicht. Diese 170 km haben wir in 5 Stunden bewältigt.
 
Als wir in Iapala ankamen war die Freude riesengroß. Schwester Irene ist Ordensschwester und Krankenschwester lebt und arbeitet seit fast 32 Jahren hier in Mosambik. Am 28. Mai 2001 feierte sie dort ihren 82. Geburtstag.
Noch nie hatte sie Besuch aus ihrer Heimat. Sr.Irene ist eine Schulfreundin meiner Mutter und wurde von uns immer unterstützt. Bei ihren Besuchen hier hin Deutschland hat sie uns viel von ihrer Arbeit in Afrika erzählt und auch Bilder gezeigt. Nun konnten wir alles live erleben. Wir wohnten in der Missionsstation in einfachen Steinhäusern, die die Schwestern
gebaut haben. Es gibt dort eine kleine Landwirtschaft mit Schweinen, Hühnern und Kaninchen. Es gibt Erdnüsse, Kokusnüsse, Papayas, Bananen, Mais und Bohnen. Auch bauen die Schwestern dort Erbsen und Maniok an und eine Schwester braut aus reifen Papayas einen köstlichen Südwein, sherryähnlich.
Mit Hilfe der Spendengelder konnte dort einiges aufgebaut werden. Derzeit wird eine Maismühle gebaut.
Es gibt ein Internat für Mädchen und eine Schule, es wurden Brunnen gebohrt und es gibt Regenwassersammelbecken. Die Schwestern haben ein Erwachsenbildungszentrum aufgebaut. Die MosambikanerInnen sind sehr wissbegierig. Alle Veranstaltungen, Vorträge und Schulungen sind sehr gut besucht. Es werden zum Beispiel Frauen fit gemacht um Kinder in kleinen Gruppen( 1. 2. und 3. Klasse) zu unterrichten. Diese Kinder müssten 15 - 20 Kilometer laufen um in eine Schule zu kommen. Erwachsene besuchen hier die Grundschule genau wie die Kinder. Die 1. bis 6. Klasse wird angeboten. Die Johannesschwestern haben ein Krankenhaus gebaut. Es gibt eine Tagesambulanz, eine Kinderambulanz, es werden Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und auch für schwangere Frauen durchgeführt. Es gibt dort einen "Zahnarzt", er ist kein Mediziner,aber er kann "gut" Zähne ziehen. Das Krankenhaus verfügt über ein kleines Labor und eine Apotheke. Die Kranken müssen oft weite Strecken zurücklegen, nicht selten laufen sie 20 oder 30 Kilometer um das Krankenhaus zu erreichen. Wir selbst haben erlebt das ein Vater mit seinem kranken Kind auf den Schultern 4 Stunden bis zum Krankenhaus gelaufen ist, und dann waren ein Teil der dringend benötigten Medikamente nicht vorhanden. Zusehen und nicht helfen können ist für uns nur schwer auszuhalten. Es gibt viele schwere Erkrankungen wie offene Tuberkulose, Aids, Typhus, Syphillis, Meningitis, Malaria, Lepra. Die Schwangerenanamnesen sind oft haarsträubend, Fehl- und Totgeburten sehr häufig und selbst wenn ein Kind lebend geboren wird, ist die Rate der Kindersterblichkeit erschreckend hoch. Verhütungsmaßnahmen werden nur zögerlich angenommen, da Kinderreichtum in der mosambikanischen Gesellschaft immer noch ein Prestige darstellt.
 
Bei den Kranken, die sich stationär im Krankenhaus aufhalten, sind immer Angehörige dabei die sich um den Kranken kümmern, ihn verpflegen ja regelrecht bekochen. Im Innenhof den Krankenhauses gibt es viele Kochstellen auf denen das Essen für die Kranken zubereitet wird, meistens Mais und Bohnen, die Hauptnahrungsmittel der Mosambikaner Es fehlt an Vitamin und Eiweißreichen Nahrungsmitteln. Trotz der 2800 km langen Küste ist es nicht
möglich frischen Fisch ins Hinterland zu bringen, weil einfach die Infrastruktur fehlt. Es gibt zwar eine Zugverbindung von der Küste quer durch Mosambik bis nach Malawi. Doch es gibt keinen regelmäßigen Fahrplan. Mal fährt der Zug mal fährt er nicht weil vielleicht kein -Diesel vorhanden ist. Sr. Irene hat seit mehr als drei Monaten dringend benötigte Medikamente beim Zoll liegen und bekommt sie nicht frei. Sie müssten Schmiergelder
bezahlen, aber das machen die Schwestern nicht.
Die Schwestern haben in Nampula ebenfalls ein Familienbildungszentrum und einen Kindergarten. Die Kinder die in den Kindergarten kommen erhalten dort eine warme Mahlzeit die angereichert wird mit einem Vitamin und Mineralstoffcocktail. Nach nur drei Monaten sehen die Kinder gesund und gut ernährt aus. Viele Kinder können von den Eltern nicht ausreichend ernährt werden und oft ist die Mahlzeit im Kindergarten das einzige Essen am Tag.
Außerdem haben die Kinder keine Spielsachen wie es in unseren Kindergärten üblich ist. Die didaktischen Materialien werden von den Erzieherinnen selbst hergestellt. Die Schwestern in Mosambik leisten harte Arbeit unter schwierigsten Bedingungen. Trotzdem haben sie schon sehr viel erreicht und große Not lindern können. Aber es bleibt noch immer viel zu tun. Die Not der Kinder in Mosambik zu lindern ist das größte Anliegen von Schwester Irene.
Für nur 10 DM kann ein Kind in Mosambik Essen und Kleidung bekommen.
Wieviele Kinder in Deutschland erhalten mehr als 10.DM Taschengeld täglich um sich z. B. in Fast Food Restaurants mit Mittagessen zu versorgen? Wieviel Essen wird hier einfach weggeworfen? Wieviele überfütterte Kinder gibt es hier bei uns, während in Mosambik viele Kinder verhungern müssen? Was uns an den Mosambikanern, Erwachsene und Kinder, am meisten
auffiel war ihre Herzlichkeit und Fröhlichkeit, trotz allem Elend.
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